
"Das höchste Ziel im Karate-Do ist nicht der Sieg oder die Niederlage,
sondern die Perfektion des menschlichen Charakters."
Gichin Funakoshi
sondern die Perfektion des menschlichen Charakters."
Gichin Funakoshi
| Presseberichte | ||
| 2011 | ||
| Hohe Gürtelprüfungen bei der TuS Mosella Schweich | 14.06.2011 | Wochenspiegel |
Shorinji Ryu
Shorinji Ryu setzt sich aus den Bestandteilen Sh(a)o (klein), Rin (Wald), Ji (Tempel) und Ryu (Schule) zusammen. Shorinji Ryu heißt demnach "die Schule des Tempels des kleinen Waldes". Der Name verweist auf den Shaolin-Tempel, der neben einem kleinen Wald liegt.
Das Shorinji Ryu System beinhaltet Selbstverteidigung (basierend auf den Grundtechniken von Karate), Kata, Kobudo (asiatische Waffenkunst) und Tai-Chi-Chuan.
Das Shorinji Ryu System beinhaltet Selbstverteidigung (basierend auf den Grundtechniken von Karate), Kata, Kobudo (asiatische Waffenkunst) und Tai-Chi-Chuan.
Karate
Karate japanisch „leere Hand“ ist eine Kampfkunst, deren Geschichte sich bis ins Okinawa des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand sie ihren Weg nach Japan und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von dort über die ganze Welt verbreitet.
Inhaltlich wird Karate durch waffenlose Techniken charakterisiert, vor allem Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken sowie Fußfeger-, Hebel und Würfe. Ein hoher Wert wird auf die körperliche Konditionierung gelegt, die heutzutage insbesondere Beweglichkeit, Schnellkraft und Belastbarkeit zum Ziel hat. Die eigentliche Abhärtung der Gliedmaßen u.a. mit dem Ziel des Bruchtests (japanisch Tamashiwari), also des aus Film und Fernsehen bekannten Zerschlagens von Brettern oder Ziegeln, ist heute weniger populär, wird aber von Einzelnen immer noch betrieben. Das moderne Karate-Training ist häufig eher sportlich orientiert. Das heißt, dass dem sportlichen Wettkampf eine große Bedeutung zukommt.
Dadurch leidet unter Umständen die Vermittlung der traditionellen Inhalte.
In unserem Verband wird besonders großer Wert auf die traditionellen Aspekte gelegt!
Trainiert wird neben dem eigentlichen Karate auch Kobudo, "Die Waffenkunst Okinawas".
Inhaltlich wird Karate durch waffenlose Techniken charakterisiert, vor allem Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken sowie Fußfeger-, Hebel und Würfe. Ein hoher Wert wird auf die körperliche Konditionierung gelegt, die heutzutage insbesondere Beweglichkeit, Schnellkraft und Belastbarkeit zum Ziel hat. Die eigentliche Abhärtung der Gliedmaßen u.a. mit dem Ziel des Bruchtests (japanisch Tamashiwari), also des aus Film und Fernsehen bekannten Zerschlagens von Brettern oder Ziegeln, ist heute weniger populär, wird aber von Einzelnen immer noch betrieben. Das moderne Karate-Training ist häufig eher sportlich orientiert. Das heißt, dass dem sportlichen Wettkampf eine große Bedeutung zukommt.
Dadurch leidet unter Umständen die Vermittlung der traditionellen Inhalte.
In unserem Verband wird besonders großer Wert auf die traditionellen Aspekte gelegt!
Trainiert wird neben dem eigentlichen Karate auch Kobudo, "Die Waffenkunst Okinawas".
Kobudo
Als Japan vor vier Jahrhunderten die Kontrolle über Okinawa übernahm, sandte der Kaiserhof den Satsuma-Clan aus, um die Grenzgebiete und die weit abgelegenen Inseln zu befrieden. Als der Clan auf Okinawa Fuß gefaßt hatte, konfiszierte er die Waffen der Bevölkerung in der Annahme, damit jeglichen Widerstand zu unterbinden. Der Stolz der Inselbewohner war aber nicht so leicht zu brechen und sie begannen, sich aus alltäglichen Gegenständen Waffen herzustellen und deren Verwendung zu perfektionieren. Die Übung mit den traditionellen Waffen ist seit dem ein integraler Bestandteil des Trainigs der Karatekas Okinawas und der von ihnen beeinflußten Schulen weltweit.
Stellvertretend für die verschiedenen Waffen, hier Abbildungen von Tambo, Sai, Tonfa, Kama und Manji-Sai:

Die Waffen des Kobudo, mit denen bei uns trainiert wird:
Quelle: Shorinji Budokan Webseite
Stellvertretend für die verschiedenen Waffen, hier Abbildungen von Tambo, Sai, Tonfa, Kama und Manji-Sai:

Die Waffen des Kobudo, mit denen bei uns trainiert wird:
- Tambo: Kurzstock
- Jo-bo: Mittellanger Stock
- Bo: Langstock
- Sai: Eine Art Dreispitz
- Kama: Sichel
- Tonfa: Kurbel einer Reismühle
- Eku: Ruder
- Manji Sai: Sai mit Entgegengesetzten seitlichen Spitzen
- Tinbe: Schild und Kurzspeer
Quelle: Shorinji Budokan Webseite
Der Verband
Shorinji Ryu Karate Schweich ist Teil der Shorinji Budo Union (SBU) Deutschland. Weitere Informationen zur SBU finden sich auf der Homepage des Verbandes:
Der Verein
Organisiert ist der Verein als die Abteilung "Karate" des TuS-Mosella Schweich. Wir trainieren Dienstags und Donnerstags (siehe Trainingszeiten) in der Dietrich-Bonhoeffer Halle in Schweich.
Im Jahr 1987 kam es zum Wechsel der Karateabteilung vom TuS Kenn zur TuS-Mosella Schweich. Hiermit wurde die Karateabteilung in Schweich von Hermann Meisberger gegründet. Von der damaligen Abteilung sind immernoch drei Mitglieder aktiv: Sensei Bill Marsh, Sensei Hermann Meisberger und Jutta Pfeiffer. Seitdem bietet die Abteilung einmal im Jahr jeweils einen Anfängerkurs für Kinder, einen Anfängerkurs für Jugendliche und Erwachsene sowie einen Selbstverteidigungskurs für Frauen an. Desweiteren wird jedes Jahr ein Sommertrainingslager angeboten. Auch fährt der Verein jedes Jahr in eine Jugendherberge wo man, neben dem eigentlichen Training, auch soziale Kontakte pflegen und relaxen kann.
In userem Verband wird darüber hinaus sehr viel Wert auf das sogenannte Bunkai (Karate in der Anwendung) gelegt. Hierbei werden viele durch das Sportkarate stilisierte Techniken, auf ihre ursprüngliche Anwendung in der Selbstverteidigung zurückgeführt.
Im Jahr 1987 kam es zum Wechsel der Karateabteilung vom TuS Kenn zur TuS-Mosella Schweich. Hiermit wurde die Karateabteilung in Schweich von Hermann Meisberger gegründet. Von der damaligen Abteilung sind immernoch drei Mitglieder aktiv: Sensei Bill Marsh, Sensei Hermann Meisberger und Jutta Pfeiffer. Seitdem bietet die Abteilung einmal im Jahr jeweils einen Anfängerkurs für Kinder, einen Anfängerkurs für Jugendliche und Erwachsene sowie einen Selbstverteidigungskurs für Frauen an. Desweiteren wird jedes Jahr ein Sommertrainingslager angeboten. Auch fährt der Verein jedes Jahr in eine Jugendherberge wo man, neben dem eigentlichen Training, auch soziale Kontakte pflegen und relaxen kann.
In userem Verband wird darüber hinaus sehr viel Wert auf das sogenannte Bunkai (Karate in der Anwendung) gelegt. Hierbei werden viele durch das Sportkarate stilisierte Techniken, auf ihre ursprüngliche Anwendung in der Selbstverteidigung zurückgeführt.
Kontakt
Wir haben Ihr Interesse geweckt? Sie können sich gerne hier auf der Seite anmelden (Die Registrierung ist einfach und kostenlos) und im Forum Kontakt aufnehmen, eine Nachricht hier über die Seite schicken oder beim Training vorbeikommen!
Für Fragen steht Ihnen unser Abteilungsleiter, Robert Lentes, gerne zur Verfügung!
Für Fragen steht Ihnen unser Abteilungsleiter, Robert Lentes, gerne zur Verfügung!
