Am Sonntag, 26.04.2026, fand im Dojo Föhren das alljährliche Shiai (Turnier, Wettkampf) der Shorinji Budo Union (SBU) statt, in dem rund 60 Karateka der Vereine aus Bergen-Enkheim, Föhren, Schweich und Trier ihr Können und ihre Fähigkeiten auf den Gebieten Kata und Kumite messen konnten. Die befreundeten Vereine aus Frankreich konnten an diesem Turnier leider nicht teilnehmen.
Nach der Begrüßung durch den Leiter des Dojo Föhren, Sensei Robert Lentes, maßen die Teilnehmer in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Gürtel-Grad ihre Fähigkeiten und Kräfte auf den Gebieten Kata (Kampf gegen eine imaginären Gegner) und Kumite (Kampf gegen einen realen Gegner nach festgelegten Regeln). Die Dan-Träger der beteiligten Dojos fungierten hierbei als Kampfrichter.
Am Vormittag standen die Kata-Wettbewerbe auf dem Programm.
Nach der Mittagspause demonstrierten die Karateka des Dojo Trier unter Leitung von Sensei Joachim Härtel in einer kurzen, gleichwohl eindrucksvollen, Vorführung eine Kata und die darin verborgenen Selbstverteidigungstechniken, eine Tambo-Kata (Tambo = kurzer Stock) und die darin enthaltenen Anwendungsmöglichkeiten, eine Bo-Kata (Bo = langer Stock) sowie einen Kampf Bo gegen Sai (eine Art Dreizack) und Bo gegen Bo.
Anschließend wurde das Turnier mit den Kumite-Wettkämpfen fortgesetzt. In beiden Disziplinen, Kata und Kumite, zeigten die Karateka gute und teilweise überraschend sehr gute Leistungen.
Die Teilnehmer der Abt Karate des TuS Mosella Schweich erzielten dabei folgende Ergebnisse:
- Samuel Monzel – 2. Platz Kata
- Zoé Zub – 1. Platz Kata, 2. Platz Kumite
- Anna Heiderich – 3. Platz Kata, 1. Platz Kumite
- Nina Heiderich – 1. Platz Kumite
- Jonathan Koch – 1. Platz Kumite
- Andrej Haupt – 3. Platz Kumite
- Sebastian Zesewitz – 2. Platz Kumite
Zum Ende des für alle Beteiligten anstrengenden und für viele erfolgreichen Turniers dankte Sensei Robert Lentes als Leiter des Organisationsteams den Karateka für das gezeigte Engagement und ihr Durchhaltevermögen, dem Dojo Trier für die gelungene Demonstration der Vielfalt von Karate- und Kobudo-Techniken und den Kampfrichtern für ihren nicht minder anstrengenden Einsatz.


