Archiv der Kategorie: Lehrgänge

Dan-Lehrgang in Echternach

Am 21. und 22.03. kamen Dan-Träger der Shorinji Budo Union (SBU) zum diesjährigen Schwarzgurt-Lehrgang in Echternach zusammen, um sich auszutauschen und damit ein gleichmäßiges Niveau in den Dojos der SBU sicherzustellen. Teilnehmer waren Schwarzgurte aus den Vereinen Föhren, Frankfurt, Schweich und Trier. Zur Freude aller hatten auch Dan-Träger aus den befreundeten Dojos aus dem Elsass und Brunoy (Paris) die lange Fahrt auf sich genommen, um an diesem Lehrgang teilzunehmen.

Bereits am Abend zuvor – 20.03.2026 – trafen sich die Senseis der SBU, um ihren Kenntnisstand in den Bereichen Kata und Kobudo abzugleichen, ihre Fähigkeiten zu verbessern und Neues zu lernen. Dabei wurden den hohen Gürtelgraden entsprechende Kata (Kampf gegen einen imaginären Gegner) und Kobudo-Kata geübt und vertieft.

Am Samstagvormittag wurden alle Teilnehmer eingehend in das Bunkai (Umsetzung in der Praxis der in den Kata enthaltenen Techniken) zweier grundlegender Kata eingewiesen; das intensive Üben der Anwendungen mit unterschiedlichen Partnern stand hierbei im Vordergrund.

Der Samstagnachmittag wurde genutzt, um die Handhabung alter Waffen Okinawas – an diesem Tag Eku (Paddel), Sai (Nahkampfwaffe, eine Art Dreizack mit langem Mittelteil) und Jobo (ca. 1,20m langer Kampfstock) – intensiv zu üben, um ein gleiches Niveau der Teilnehmer sicherzustellen.

Im Rahmen des Samstagstrainings wurde Sensei Ferdinand Matl eine besondere Auszeichnung zuteil: ihm wurde vom Vorstand der SBU der Titel „Renshi“ (= Experte) verliehen.

Darüber hinaus unterzog sich Hugo Besin vom Dojo Brunoy der Prüfung zum 3. Dan nach den Vorgaben der Shorinji Budo Union. Er bewies sein Können in den Disziplinen Kihon, Kata, Kobudo-Kata und Bunkai einer von ihm selbst gewählten Kata aus dem Dan-Bereich. Die Prüfungskommission, bestehend aus Hanshi Axel Roth (8.Dan) als Leiter der Prüfungskommission und den Renshis Hermann Meisberger, Joachim Härtel, Robert Lentes, Norbert Hamm und Ferdinand Matl (alle 6. Dan), zeigte sich sehr zufrieden mit Hugo´s Leistung und verlieh ihm den 3. Dan.

Am Abend wurde bei gemütlichen Klönschnack alte Bekanntschaften aufgefrischt, neue geschlossen, und Erinnerungen ausgetauscht.

Am Sonntagvormittag erläuterte Hanshi Roth zunächst die Bedeutung einiger Aufwärmübungen als Vorbereitung für Anwendung unterschiedlicher Karate-Techniken und ließ dies in Form von Partnerübungen in die Tat umsetzen.

Anschließend maßen sich die Teilnehmer des Lehrgangs im (sportlichen) Wettkampf mit 1 und 2 gepolsterten Tambos (kurzer Stock), wobei Zanshin, die körperliche und geistige Wachsamkeit, und die damit verbundene Reaktionsschnelligkeit eine wesentliche Rolle spielen.

Gemeinsames Training der Senseis der Shorinji Budo Union

Am Sonntag, dem 22.02.2026, kamen Senseis (höhere Dan-Träger, die eine lehrende Position innehaben) der Shorinji Budo Union in Föhren zu einem gemeinsamen Training unter Leitung von Hanshi Axel Roth (8. Dan) zusammen, um Kata (imaginärer Kampf gegen einen oder mehrere Gegner) zu üben und ggf. während des „normalen“ Trainings in den Dojos aufgetretene Unklarheiten auszuräumen und so ein gleiches Niveau für das Training in allen Dojos sicherzustellen.

v.l.: Renshi Norbert Hamm (6. Dan, Dojo Bergen-Enkheim), Sensei Michael Hartmann (5. Dan, Dojo Schweich), Sensei Dirk Stassen (5. Dan, Dojo Trier) Hanshi Axel Roth (8. Dan, Dojo Bergen-Enkheim), Sensei Ferdinand Matl (6. Dan, Dojo Schweich) Renshi Joachim Härtel (6. Dan, Dojo Trier), Sensei Jutta Pfeifer (5. Dan, Dojo Schweich), Renshi Hermann Meisberger (6. Dan, Dojo Schweich), Renshi Robert Lentes (6. Dan, Dojo Föhren).

Geübt wurden Kata (stilisierte Übungsform, die den Kampf gegen einen imaginären Gegner darstellt) aus dem Dan-Bereich sowie Kobudo-Kata (Kata mit traditionellen Waffen Okinawas) mit Eku (Paddel) und Tinbe/Rochin (Schild und kurzer Speer), wobei der Schwerpunkt auf der exakten Ausführung der Techniken lag und die Bedeutung einiger Techniken intensiv erläutert wurde.

Darüber hinaus wurden für die korrekte Ausführung wichtige Aspekte sowohl für die Grundtechniken wie auch für die Kata, wie z.B. die Atmung und die geistige Einstellung, eingehend besprochen.

Im Anschluss an das Training informierten die Leiter der beteiligten Dojos über aktuelle Ereignisse der letzten Zeit sowie Pläne für die absehbare Zukunft.

Wochenendkurs Tai Chi Chuan für Anfänger

Am 10.01./11.01.2026 führte die Abteilung Karate des TuS Mosella Schweich unter der Leitung von Sensei Jutta Pfeifer (5. Dan) und Josef Beßlich (1. Dan) einen Wochenendkurs Tai Chi Chuan für Anfänger durch.

Über die Kursdauer von 8 Stunden konnten die Teilnehmer erste Einblicke ins Tai Chi Chuan (Yang Stil) erlangen. Es wurden die „Acht Ecken“, der Ablauf der 1. Form „Die Erde“ sowie Partnertechniken gelehrt. Dabei lag der Schwerpunkt darauf, das Hauptprinzip, die Weichheit – der Übende soll sich natürlich, entspannt, locker und fließend bewegen – zu vermitteln.

Die Teilnehmer äußerten sich am Ende des Trainings sehr positiv über den Kurs. Sie haben nunmehr die Möglichkeit das Erlernte im Rahmen des wöchentlichen Trainings zu vertiefen.
 

Karate Trainingswochenende Echternach

Wie in den letzten Jahren führten die Abteilungen Karate des TuS Mosella Schweich und des SV Föhren am Wochenende 14. – 16.11.2025 ihr gemeinsames Trainingswochenende, dieses Jahr in der Jugendherberge Echternach, durch.

Teilnehmer der Abt. Karate TuS Mosella Schweich

Am Freitagnachmittag wurden Grundtechniken (Kihon) und Kata (Kampf gegen einen imaginären Gegner mit dem Tambo (Kurzstock) und dem Bo (Langstock) eingehend geübt.Am Samstag – wie auch am Sonntag – beteiligten sich alle Teilnehmer noch vor dem Frühstück unter Leitung von Sensei Jutta Pfeifer (Dojo Schweich) an einer Stunde Tai Chi Chuan, um Körper und Geist auf die nachfolgenden Karateunterrichte einzustimmen.

Tai Chi Chuan

Am Samstagvormittag wurden zunächst mit Partnern Angriffe und Abwehr intensiv trainiert. Ziel war hierbei, Verteidigungstechniken drillmäßig zu üben, um (für den Fall eines realen Angriffs) die Bewegungsabläufe zu automatisieren.

Anschließend erlernten die Farbgurte eine neue Kata, die Schwarzgurte konzentrierten sich auf die Feinheiten der bereits erlernten Kata.

Am Samstagnachmittag wurden zunächst die zuvor erlernten Kata noch einmal wiederholt. Im Anschluss unterwies Sensei Hermann Meisberger (Dojo Schweich) die Teilnehmer in einfachen, gerade deswegen aber wirkungsvollen Techniken der Selbstverteidigung.

Selbsteverteidigung

Zum Abschluss dieser Trainingseinheit mussten die Karateka ihre Kondition wie auch ihr Reaktionsvermögen beim Kumite mit wechselnden Partnern „an der Wand“ (keine Ausweichmöglichkeit !) beweisen.

Am Sonntagvormittag standen unter Leitung von Sensei Robert Lentes (Dojo Föhren) noch einmal die Grundtechniken mit dem Bo auf dem Programm, wobei dieses Mal mit einem Partner geübt wurde, um die Genauigkeit der Handhabung des Bo wie auch die Wirkung eines Angriffs einschätzen zu können.

Bo Partnertechniken

Den Abschluss des Trainings bildeten dann Zweikämpfe mit gepolsterten Bo´s, die allen Teilnehmern ein Höchstmaß an Kondition und Konzentration abverlangten.

Bo Kumite

Alle Karateka äußerten sich am Ende positiv über das Training, das für einige Neues, für andere bisher unbekannte Aspekte für das künftige Training beinhaltete.

Ein Termin für das Trainingswochenende im nächsten Jahr ist bereits ins Auge gefasst.

Bundeslehrgang der Shorinji Budo Union in Schweich

Am Samstag, 06.09.2025, fand der alljährliche Bundeslehrgang der Shorinji Budo Union Deutschland e.V. (SBU) statt. Rund 60 Karateka aus den Dojos Bergen-Enkheim, Föhren, Schweich, Trier und Zerf trafen sich in Schweich, um unter der Leitung von Sensei Axel Roth ihre Kenntnisse zu vertiefen und ihre Fähigkeiten zu erweitern.

Teilnehmer der Abt. Karate des TuS Mosella

Eine besondere Ehrung erfuhr Sensei Axel Roth: ihm wurde durch Sensei Gisela Marsh auf Beschluss des Präsidiums der SBU der 8. Dan und gleichzeitig der Titel „Hanshi“ – dieser Titel bedeutet so viel wie Vorbild / vollständiger Meister, er weist auf umfangreiches Wissen über die Kampfkünste und die Integrität des Inhabers hin – verliehen.

Das darauf folgende Training begann mit den Grundtechniken (Kihon), wobei besonderer Wert auf Stellung, Körperhaltung und präzise Ausführung der Hand- und Fußtechniken gelegt wurde.

Anschließend wurde mit Partnern Angriffe und die entsprechenden Abwehr- und Kontertechniken geübt. Ziel dieser Übungen waren das Erkennen der Angriffstechnik, die schnelle Reaktion mit einer geeigneten Abwehr und einem Gegenangriff auf die verwundbaren Stellen des Gegners / Partners. Zudem lernten die Karateka hierbei, die in den Kata in verschlüsselter Form enthaltenen Techniken in der Realität anzuwenden.

Am Nachmittag wurden, abhängig von den jeweiligen Gürtelgraden, intensiv Kata – der Kampf gegen einen imaginären Gegner – geübt. Schwerpunkt bei der Ausführung der Kata war das korrekte Umsetzen der zuvor bei den Grundtechniken erlernten Aspekte. Die Senseis / Trainer leisteten hierbei tatkräftige Unterstützung und gingen detailliert auch auf besondere Merkmale der jeweiligen Kata ein.

Im Anschluss an den Lehrgang quittierten etliche Karateka in den WhatsApp-Gruppen die Intensität und die Ausführlichkeit dieses Trainings mit 👍

Alle Teilnehmer
Renshis
Senseis

Sommertrainingslager 2025 in Wetzlar

Das alljährliche Sommertrainingslager der Shorinji Budo Union (SBU) in der Sport- und Bildungsstätte der Sportjugend Hessen in Wetzlar fand in diesem Jahr in der Zeit 02. – 08. August statt.

Nach dem Abendessen am Samstag eröffnete Sensei Axel Roth (7. Dan) als Lehrgangsleiter offiziell das diesjährige Sommertrainingslager. Er begrüßte rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Dojos Bergen-Enkheim, Brunoy (Paris), Föhren, Schweich und Trier, die ihr Können und Wissen auf den Gebieten Karate und Tai Chi Chuan erweitern und vertiefen wollten.

Er erläuterte noch einmal das Ziel des Trainings, nämlich die Weitergabe des von unserem verstorbenen Shihan Bill Marsh vermittelten Wissens.

Alle Teilnehmer des diesjährigen Sommertrainingslagers
Karateka des Dojo Schweich

Schüler des Tai Chi Chuan Dojo Schweich

Wie auch in den vergangenen Jahren begann das Training jeden Morgen um 06:30 Uhr mit einer Einheit Tai Chi Chuan, wobei Sensei Axel Roth von Sensei Jutta Pfeifer (Dojo Schweich) und Anke Braun (Dojo Trier) unterstützt wurde.

Anschließend absolvierten die Karateka im Wechsel mit den Schülern des Tai Chi Chuan an den Vor- und Nachmittagen jeweils ihr eigenes Programm.

Die Karateka übten intensiv (bereits bekannte) grundlegende Techniken (Kihon), wobei Sensei Axel Roth besonderen Wert auf die korrekte Ausführung und die Beachtung wesentlicher Aspekte, z.B. den der zurückziehenden Hand (Hikite), legte.

Ebenso stand Kobudo – das Training mit alten japanischen Waffen – auf dem Programm. Die Anfänger erlernten die grundlegenden Techniken in der Handhabung des Tambo (kurzer Stock). 

Die höheren Farbgurte und Dan-Träger übten, abhängig vom jeweiligen Kenntnisstand, den Umgang mit Bo, Sai, Tonfa, Tekwa, Kama und Tinbe in Form von Kihon und Kata. 

Beim Zweikampf mit gepolsterten Tambo gerieten die Karateka ziemlich ins Schwitzen, da diese Duelle nicht nur körperlich anstrengend sind, sondern auch ein Höchstmaß an geistiger Wachsamkeit und Reaktionsvermögen erfordern.

Am Mittwochnachmittag stand eine Prüfung auf dem Programm. Sensei Ferdinand Matl legte erfolgreich die Prüfung zum 6. Dan ab.

Sensei Ferdinand Matl mit Prüfer Sensei Axel Roth (links) und Trainer Sensei Hermann Meisberger (rechts).

Am Donnerstag unterwies Hugo Besin (Dojo Brunoy) die Karateka im Kumite in der Nahdistanz mit hierfür geeigneten Techniken – z.B. Empi-Uchi, Hiza-Geri, Mawashi-Tsuki – sowie aus der mittleren Distanz mit entsprechenden Techniken wie beispielsweise Mae-Geri, Ushiro-Geri, Oi-Tsuki und unterschiedlichen Kombinationen. Die Übungen mit wechselnden Partnern erwiesen sich als sehr schweißtreibend.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich nur dem Tai Chi Chuan widmeten, übten die normalen Formen ohne Waffen wie auch die mit Schwert und Säbel.

Bei der Abschlussbesprechung zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausnahmslos zufrieden mit der Gestaltung und Durchführung des Lehrgangs und lobten die Geduld der Trainer mit gerade für die Anfänger schwer nachzuvollziehenden Abläufen.  

Das Sommertrainingslager im nächsten Jahr ist bereits in der Planung.

Zwangspause
Abendlicher Klönschnack
Frauenpower oder Powerfrauen?
Unterzuckerung
Ohne Mampf
Dr. h.c. Karate

SBU Kinderlehrgang in Frankfurt

Am Samstag, 24.05.2025, fand im Dojo Frankfurt der diesjährige Kinderlehrgang der Shorinji Budo Union (SBU) unter der Leitung von Kyoshi Axel Roth (7. Dan) statt. An diesem Lehrgang nahmen dieses Mal Kinder und Jugendliche der Dojos Föhren, Frankfurt und Schweich teil.

Teilnehmer des TuS Mosella / Abt Karate

Nach Begrüßung und Eröffnung des Lehrgangs erläuterte Kyoshi Axel Roth die Bedeutung der unterschiedlichen Gürtelfarben der Dan-Träger und der verschiedenen Titel wie Sensei, Renshi und Kyoshi.

Anschließend wurden die Schüler durch die beteiligten Trainer intensiv in der korrekten Ausführung der Grundtechniken (Kihon) unterwiesen. Dabei lag der Schwerpunkt auf einer stabilen Stellung, der korrekten Körperhaltung und dem wichtigen Aspekt der Atmung.

Am Nachmittag besprachen zunächst die Trainer die Durchführung eines Kata- (festgelegte Form eines Kampfes gegen einen imaginären Gegner) sowie eines Kumite- (freier Kampf nach festgelegten Regeln) Wettbewerbs unter Leitung von Renshi Hermann Meisberger (6. Dan, Dojo Schweich) und Renshi Robert Lentes (6.Dan, Dojo Föhren).

Währenddessen maßen sich die Kinder unter Anleitung von Kyoshi Axel Roth mit- und untereinander in Geschicklichkeitsspielen, die Kondition und Koordinationsvermögen gleichermaßen beanspruchten und förderten.

Die anschließenden Wettbewerbe in Kata und Kumite boten den meisten Schülern die Möglichkeit, sich mit den Verfahrensweisen und Schwerpunkten derartiger Wettbewerbe vertraut zu machen. Die als Kampfrichter waltenden Dan-Träger nutzten die Gelegenheit, ihren Blick für wertbare Techniken zu schärfen, und nahmen sich dabei auch die Zeit, die Kinder auf Fehler hinzuweisen und – gerade beim Kumite – bessere Möglichkeiten einer Aktion anzubieten.

Zum Abschluss des Lehrgangs dankte der Repräsentant der SBU, Sensei Ferdinand Matl, dem Dojo Frankfurt für die Organisation, Kyoshi Axel Roth für die durchdachte Planung und Durchführung des Lehrgangs, und den beteiligten Dan-Trägern für ihr Engagement bei der Unterweisung der Kinder.

Im Nachgang berichteten einige Eltern, dass die Kinder den Lehrgang „toll“ fanden und er für sie ein schönes und eindrucksvolles Erlebnis war.

Dan-Lehrgang der SBU 2025

Vom 21. – 23.03.2025 fand in Braunshausen unter Leitung von Kyoshi Axel Roth der diesjährige Schwarzgurt-Lehrgang unseres Dachverbandes, der Shorinji Budo Uion Deutschland e.V. (SBU), statt. Beteiligt waren 32 Schwarzgurte aus den Vereinen Föhren, Frankfurt, Schweich und Trier. Zur Freude aller hatten auch 9 Dan-Träger aus den befreundeten Dojos aus dem Elsass und Brunoy (Paris) die lange Fahrt auf sich genommen, um an diesem Lehrgang teilzunehmen.

Der Freitagabend war einem speziellen Training der Renshis und Senseis vorbehalten.

Der Samstag begann für alle mit dem Fokus auf Kondition sowie der korrekten Ausführung von Grundtechniken (Kihon) und Kata (Kampf gegen einen imaginären Gegner). Anschließend wurde intensiv das Bunkai (Anwendung von in einer Kata enthaltenen Techniken) einer Schwarzgurt-Kata geübt.

Weiter ging es mit einer Runde Kumite (freier Kampf gegen einen realen Gegner), die den Teilnehmern gleichzeitig die Gelegenheit bot, ihre Beobachtungsgabe für die Tätigkeit als Kampfrichter zu schulen.

Die noch verbleibende Zeit wurde genutzt, um eine neue Kobudo-Kata zu erlernen.

Obwohl das Training an diesem Tag 7 Stunden andauerte, verging die Zeit für viele wie im Flug. Der Abend wurde mit einem gemütlichen Beisammensein abgerundet.

Am Sonntag wurden noch einmal Kata geübt, um diese weiter zu verbessern und zu verinnerlichen. Zum Abschluss des Trainings wurden mit einem Partner verschiedene Angriffs- und Abwehrtechniken mit dem Jo (ca. 120cm langer Stock) intensiv geübt.

Ein großer Dank gilt Kyoshi Axel Roth für dieses lehrreiche Wochenende.

Zudem wurde noch einmal an das Sommertrainingslager vom 04. – 08.08.2025 in Wetzlar erinnert.

Teilnehmer TuS Mosella Abt Karate

Trainingswochenende in Braunshausen

Wie schon in den letzten Jahren führten die Abteilungen Karate des TuS Mosella Schweich und des SV Föhren ihr – fast schon traditionelles – gemeinsames Trainingswochenende, dieses Jahr im Gästehaus Braunshausen des Saarländischen Turnerbundes, durch.

Teilnehmer der Abt Karate TuS Mosella Schweich

Am Freitagnachmittag wurden die Karateka intensiv in der Handhabung des Tambo (Kurzstock), einer fast unscheinbaren, wegen der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten dennoch sehr eindrucksvollen, Waffe unterwiesen.

Am darauffolgenden Vormittag wurde die Abwehr eines Angriffs zum Körper mit nur einer Abwehrtechnik eingehend unterrichtet und demonstriert. Beeindruckend waren hierbei die zahlreichen Möglichkeiten eines Gegenangriffs, die sich aus aus der korrekten Anwendung lediglich einer Abwehrtechnik ergeben; dies verdeutlichte einmal mehr die vielfältigen Möglichkeiten des Karate.

Am Samstagnachmittag wurden am Beispiel einer Kata (stilisierter Kampf gegen einen unsichtbaren Gegner) die Anwendung der jeweiligen Kata-Techniken (sog. Bunkai) unterrichtet. Dabei wurde viel Wert auf die exakte Ausführung der Techniken aus einer stabilen Stellung heraus gelegt, da erst die Kombination aus diesen beiden Komponenten eine effektive Abwehr bzw. einen effektiven Angriff ermöglicht. Zum Abschluss dieser Trainingseinheit mussten die Teilnehmer ihre Kondition wie auch ihr Reaktionsvermögen beim Kumite mit wechselnden Partnern „an der Wand“ (keine Ausweichmöglichkeit !) beweisen.

Am Abend führten einige der Teilnehmer nach dem Genuss von gekühlten Hopfenblütentee seltsame Rituale bisher unbekannter Herkunft (???) durch.

Am Sonntagvormittag stand die gleichzeitige Anwendung von 2 Tambos auf dem Programm, sowohl in Form der bei uns unterrichteten Kata als auch in der Anwendung der Techniken in Form von Partnerübungen.

Alle Karateka äußerten sich am Ende positiv über das Training, das für einige Neues, für andere bisher unbekannte Aspekte für das künftige Training in den Dojos beinhaltete.

Ein Termin für das Trainingswochenende im nächsten Jahr ist bereits ins Auge gefasst.

Herbst-Lehrgang 2024 der SBU in Bergen-Enkheim

Am 05.10.2024 fand in Bergen-Enkheim der diesjährige Herbst-Lehrgang der Shorinji Budo Union Deutschland e.V. (SBU) statt, an dem Karateka der Dojos Bergen-Enkheim, Föhren, Schweich, Trier und Zerf teilnahmen.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Leiter des Lehrgangs, Kyoshi Axel Roth, erhielten zunächst Petra Hower vom Dojo Föhren und Anke Braun vom Dojo Trier ihre Urkunden über die im Sommertrainingslager der SBU abgelegten Prüfungen zum 3. Dan. Eine besondere Ehrung wurde Michael Hartmann von der Abt Karate des TuS Mosella zuteil: er wurde von der Vizepräsidentin der SBU, Sensei Gisela Marsh, zum Sensei ernannt.

Sensei Gisela Marsh, Sensei Michael Hartmann, Anke Braun, Petra Hower, Kyoshi Axel Roth

Anschließend wurden die Karateka von den Senseis in wechselnden Gruppen mit Techniken der Selbstverteidigung, mit Bunkai (praktische Anwendung der in den Kata in stilisierter Form vermittelten Techniken), mit der korrekten Ausführung unterschiedlicher Tritt-Techniken sowie mit der korrekten Ausführung von Angriffs- und Verteidigungs-Kombinationen vertraut gemacht.

Am Nachmittag erläuterte Kyoshi Axel Roth ausführlich einige grundlegende Aspekte des Kumite (realer Kampf) wie z.B. die Konzentration auf einen möglichen Gegner und die Entschlossenheit, eine Aktion erfolgreich durchzuführen.

Den letzten Teil des Lehrgangs bildete Kobudo, die Einsatz von Tambo (kurzer Stock), Bo (langer Stock) und Sai (eine Art Dreizack). Hier wurden einige Lehrgangsteilnehmer mit der Handhabung von für sie bisher unbekannten Waffen vertraut gemacht, die fortgeschrittenen Teilnehmer übten die korrekte Ausführung der den jeweiligen Waffen entsprechenden Angriffs- und Verteidigungs-Techniken.

Obwohl die Lehrgangsteilnehmer sowohl körperlich als auch geistig sehr beansprucht wurden, waren sie mit der Form des Unterrichtens wie auch mit den neu erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten sehr zufrieden.