Kategoriearchiv: Berichte

SBU-Lehrgang in Bergen-Enkheim


Am Samstag, 12.09.2026, fand der Herbst-Lehrgang der Shorinji Budo Union Deutschland e.V. (SBU) statt. Rund 40 Karateka aus den Dojos Bergen-Enkheim, Föhren, Schweich und Trier kamen in Bergen-Enkheim zusammen, um unter der Leitung von Sensei Axel Roth (8.Dan) Neues zu erlernen, Kenntnisse zu vertiefen und Fähigkeiten zu erweitern.

Teilnehmer der Abt Karate TuS Mosella Schweich

Schwerpunkt des diesjährigen Lehrgangs waren Handhabung und Anwendung des Tekwa, eines kurzen, ca. 16 – 17cm langen, Holzes, das von der Faust umschlossen wird.

Zu Beginn gab Sensei Axel Roth einen Überblick über den historischen Ursprung des Tekwa und die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten, wobei er die Ähnlichkeiten mit den Techniken des Karate hervorhob. Anschließend übten die Teilnehmer intensiv die grundlegenden Stoß- und Schlagtechniken mit dem Tekwa.


Bei anschließenden Zweikämpfen erwiesen sich die Tekwa trotz ihres „harmlosen“ Aussehens als nicht zu unterschätzende Waffen.


Am Nachmittag vermittelte Sensei Roth den Farbgurten die Tekwa-Kata.


Die Schwarzgurte übten indessen zur Vorbereitung auf ein geplantes Turnier mit den in unserer Stilrichtung geübten Waffen intensiv Kata mit 2 Tambos (kurzer Stock), Sai (eine Art Dreizack) und Tonfa (kurzer Stock mit Quergriff).


Obwohl die Lehrgangsteilnehmer bei diesem Lehrgang körperlich wie auch geistig sehr beansprucht wurden, waren sie mit der Form des Unterrichtens wie auch mit den neu erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten sehr zufrieden.

Sommertrainingslager 2026 in Wetzlar

Im Zeitraum 01. – 07.08. fand das diesjährige Sommertrainingslager der Shorinji Budo Union (SBU) in der Sport- und Bildungsstätte der Sportjugend Hessen in Wetzlar statt.

Nach dem Abendessen am Samstag eröffnete Sensei Axel Roth (8. Dan) als Lehrgangsleiter offiziell das diesjährige Sommertrainingslager. Er begrüßte die Präsidentin der SBU, Sensei Gisela Marsh, den Kassenwart der SBU, Sensei Joachim Härtel, und rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Dojos Bergen-Enkheim, Brunoy (Paris), Föhren, Schweich und Trier, die ihr Können und Wissen auf den Gebieten Karate und Tai Chi Chuan erweitern und vertiefen wollten


Wie in den vergangenen Jahren begann das Training jeden Morgen um 06:30 Uhr mit einer Einheit Tai Chi Chuan unter Leitung von Sensei Gisela Marsh, wobei sie von Sensei Axel Roth, Sensei Joachim Härtel (beide Dojo Trier), Sensei Jutta Pfeifer (Dojo Schweich) und Anke Braun (Dojo Trier) unterstützt wurde.

Anschließend absolvierten die Karateka im Wechsel mit den Schülern des Tai Chi Chuan an den Vor- und Nachmittagen jeweils ihr eigenes Programm.

Am Sonntagvormittag begann das Karate-Training mit Kihon sowie Partnerübungen, bei denen Techniken / Kombinationen aus den Kata in reale Abwehraktionen umgesetzt wurden.

Am Nachmittag wurde unter Leitung von Sensei Joachim Härtel (Dojo Trier) die Kata Pinan Nidan intensiv geübt, wobei Sensei Joachim alle Aspekte und Details dieser Kata – in seinen Augen die einfachste und zugleich schwierigste unserer Katas – eingehend erläuterte.

Am Montagvormittag standen Kihon und Partnerübungen mit dem Bo auf dem Programm. Sensei Axel betonte, dass der Bo die Verlängerung der Arme darstellt und die Ausführung der Techniken somit viele Parallelen zu den „normalen“ Karate-Techniken aufweist.Anschließend wurden Bo-Kata entsprechend der Graduierung der Karateka intensiv geübt.

Am Nachmittag wurden unter Leitung von Sensei Hermann Meisberger (Dojo Schweich) spezielle Selbstverteidigung-Techniken geübt. Sensei Hermann erklärte eingehend die Ausführung sowie die Bedeutung der Stellungen (Dachi) und des Tai Sabaki (Ausweichen / Körperbewegung).

Zur Vorbereitung auf Kumite unterwies Sensei Axel am Dienstag Vormittag die Teilnehmer eingehend in den hierfür wichtigen Aspekten der korrekten Distanz zum Gegner und sowie der wachsamen Aufmerksamkeit und Konzentration auf den Gegner. In Partnerübungen wurde dies geübt und verfeinert.

Am Nachmittag erlernten die noch nicht so erfahrenen Teilnehmer die Kata Sanchin und die bei dieser Kata wichtigen Faktoren Atmung und Entspannung sowie die Stellung Sanchin-Dachi.

Am Mittwoch Vormittag übten die Teilnehmer Umgang und Handhabung von Tambo, Doppel-Tambo und Tonfa sowie die der Graduierung entsprechenden Kata.

Am Nachmittag präsentierte Sensei Ferdinand Matl seine Version eines Bunkai der Kata Pinan Godan. Das Üben der vorgestellten Aktionen mit den zu beachtenden Aspekten stellte insbesondere für die Farbgurte eine Herausforderung dar; jedoch wurden sie bei der Umsetzung der jeweiligen Techniken / Kombinationen von den Senseis tatkräftig unterstützt.

Der Donnerstag Vormittag stand im Zeichen des eher sportlich orientierten Wettkampfs mit gepolsterten Tambos und Bos. Hierbei gerieten die Karateka ziemlich ins Schwitzen, da derartige Duelle nicht nur körperlich anstrengend sind, sondern auch ein Höchstmaß an geistiger Wachsamkeit und Reaktionsvermögen erfordern.
 

Am Nachmittag wurden das zuvor Gelernte, insbesondere Kata und Kobudo Kata, noch einmal wiederholt und vertieft.

Unter Leitung von Sensei Gisela Marsh übten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich nur dem Tai Chi Chuan widmeten, ihre Formen ohne Waffen wie auch die mit Schwert und Fächer.

Bei der Abschlussbesprechung lobten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gestaltung und Durchführung des Lehrgangs und lobten die Geduld der Trainer mit gerade für die Anfänger schwer nachzuvollziehenden Abläufen.

Im nächsten Jahr findet das Sommertrainingslager im Zeitraum 31.07. – 06.08. statt.

Kyu Prüfung in Schweich

Gürtelprüfungen in Schweich

Am Dienstag, 16.06.2026, unterzogen sich Karate-Schüler der Dojos Schweich und Föhren der nächsthöheren Gürtelprüfung nach den Vorgaben der Shorinji Budo Union (SBU).

Vor den Augen der Prüfer, Sensei Hermann Meisberger (6. Dan, Schweich), Sensei Ferdinand Matl (6. Dan, Schweich), Sensei Jutta Pfeifer (5. Dan, Schweich), Sensei Michael Hartmann (5. Dan, Schweich), Kevin Schneider (4. Dan, Schweich) Nicole Fiege (2. Dan, Föhren), Carmen Kordel (2. Dan, Föhren), Jonas Pohr (2. Dan, Föhren) und Günter Kordel (1. Dan, Föhren) mussten die Schüler ihr Können und ihre Fähigkeiten in den Disziplinen Kihon (Grundtechniken und Kombinationen aus diesen Grundtechniken), Kata (stilisierter Kampf gegen einen imaginären Gegner), für den Blaugurt auch im Kobudō (Handhabung alter okinawanischer Waffen – bei dieser Prüfung Tambo (= kurzer Stock), und Kumite (Kampf gegen einen realen Gegner) unter Beweis stellen.

Die folgenden Mitglieder der Abt Karate des TuS Mosella Schweich legten erfolgreich ihre Prüfungen ab:

  • zum Weiß/Gelb-Gurt:
    • Yassine Akremi
    • Dean Rubröder
  • zum Gelb-Gurt
    • Matthias Hartke
    • Emma Hoyer
    • Mischa Korolkov
    • Lea Kürten
    • Leo Lehnert
    • Salma Mouh
    • Gabriel Sakwerda
    • Emma Sophie Schuster
    • Marlon Thees
    • Yeva Tsaryk
  • zum Gelb/Grün-Gurt
    • Lia Breit
    • Meriem Chalh
    • Nora Jonas
    • Judith Schuh
    • Anastasia Stein
  • zum Grüngurt
    • Andrej Haupt
    • Johanna Kinzig
    • Jonathan Koch
  • zum Blaugurt:
    • Nina Heiderich
    • Max Klaes
    • Charlotte Rhein

Allen Karateka einen herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!

Dan-Lehrgang in Echternach

Am 21. und 22.03. kamen Dan-Träger der Shorinji Budo Union (SBU) zum diesjährigen Schwarzgurt-Lehrgang in Echternach zusammen, um sich auszutauschen und damit ein gleichmäßiges Niveau in den Dojos der SBU sicherzustellen. Teilnehmer waren Schwarzgurte aus den Vereinen Föhren, Frankfurt, Schweich und Trier. Zur Freude aller hatten auch Dan-Träger aus den befreundeten Dojos aus dem Elsass und Brunoy (Paris) die lange Fahrt auf sich genommen, um an diesem Lehrgang teilzunehmen.

Bereits am Abend zuvor – 20.03.2026 – trafen sich die Senseis der SBU, um ihren Kenntnisstand in den Bereichen Kata und Kobudo abzugleichen, ihre Fähigkeiten zu verbessern und Neues zu lernen. Dabei wurden den hohen Gürtelgraden entsprechende Kata (Kampf gegen einen imaginären Gegner) und Kobudo-Kata geübt und vertieft.

Am Samstagvormittag wurden alle Teilnehmer eingehend in das Bunkai (Umsetzung in der Praxis der in den Kata enthaltenen Techniken) zweier grundlegender Kata eingewiesen; das intensive Üben der Anwendungen mit unterschiedlichen Partnern stand hierbei im Vordergrund.

Der Samstagnachmittag wurde genutzt, um die Handhabung alter Waffen Okinawas – an diesem Tag Eku (Paddel), Sai (Nahkampfwaffe, eine Art Dreizack mit langem Mittelteil) und Jobo (ca. 1,20m langer Kampfstock) – intensiv zu üben, um ein gleiches Niveau der Teilnehmer sicherzustellen.

Im Rahmen des Samstagstrainings wurde Sensei Ferdinand Matl eine besondere Auszeichnung zuteil: ihm wurde vom Vorstand der SBU der Titel „Renshi“ (= Experte) verliehen.

Darüber hinaus unterzog sich Hugo Besin vom Dojo Brunoy der Prüfung zum 3. Dan nach den Vorgaben der Shorinji Budo Union. Er bewies sein Können in den Disziplinen Kihon, Kata, Kobudo-Kata und Bunkai einer von ihm selbst gewählten Kata aus dem Dan-Bereich. Die Prüfungskommission, bestehend aus Hanshi Axel Roth (8.Dan) als Leiter der Prüfungskommission und den Renshis Hermann Meisberger, Joachim Härtel, Robert Lentes, Norbert Hamm und Ferdinand Matl (alle 6. Dan), zeigte sich sehr zufrieden mit Hugo´s Leistung und verlieh ihm den 3. Dan.

Am Abend wurde bei gemütlichen Klönschnack alte Bekanntschaften aufgefrischt, neue geschlossen, und Erinnerungen ausgetauscht.

Am Sonntagvormittag erläuterte Hanshi Roth zunächst die Bedeutung einiger Aufwärmübungen als Vorbereitung für Anwendung unterschiedlicher Karate-Techniken und ließ dies in Form von Partnerübungen in die Tat umsetzen.

Anschließend maßen sich die Teilnehmer des Lehrgangs im (sportlichen) Wettkampf mit 1 und 2 gepolsterten Tambos (kurzer Stock), wobei Zanshin, die körperliche und geistige Wachsamkeit, und die damit verbundene Reaktionsschnelligkeit eine wesentliche Rolle spielen.

Gemeinsames Training der Senseis der Shorinji Budo Union

Am Sonntag, dem 22.02.2026, kamen Senseis (höhere Dan-Träger, die eine lehrende Position innehaben) der Shorinji Budo Union in Föhren zu einem gemeinsamen Training unter Leitung von Hanshi Axel Roth (8. Dan) zusammen, um Kata (imaginärer Kampf gegen einen oder mehrere Gegner) zu üben und ggf. während des „normalen“ Trainings in den Dojos aufgetretene Unklarheiten auszuräumen und so ein gleiches Niveau für das Training in allen Dojos sicherzustellen.

v.l.: Renshi Norbert Hamm (6. Dan, Dojo Bergen-Enkheim), Sensei Michael Hartmann (5. Dan, Dojo Schweich), Sensei Dirk Stassen (5. Dan, Dojo Trier) Hanshi Axel Roth (8. Dan, Dojo Bergen-Enkheim), Sensei Ferdinand Matl (6. Dan, Dojo Schweich) Renshi Joachim Härtel (6. Dan, Dojo Trier), Sensei Jutta Pfeifer (5. Dan, Dojo Schweich), Renshi Hermann Meisberger (6. Dan, Dojo Schweich), Renshi Robert Lentes (6. Dan, Dojo Föhren).

Geübt wurden Kata (stilisierte Übungsform, die den Kampf gegen einen imaginären Gegner darstellt) aus dem Dan-Bereich sowie Kobudo-Kata (Kata mit traditionellen Waffen Okinawas) mit Eku (Paddel) und Tinbe/Rochin (Schild und kurzer Speer), wobei der Schwerpunkt auf der exakten Ausführung der Techniken lag und die Bedeutung einiger Techniken intensiv erläutert wurde.

Darüber hinaus wurden für die korrekte Ausführung wichtige Aspekte sowohl für die Grundtechniken wie auch für die Kata, wie z.B. die Atmung und die geistige Einstellung, eingehend besprochen.

Im Anschluss an das Training informierten die Leiter der beteiligten Dojos über aktuelle Ereignisse der letzten Zeit sowie Pläne für die absehbare Zukunft.

Wochenendkurs Tai Chi Chuan für Anfänger

Am 10.01./11.01.2026 führte die Abteilung Karate des TuS Mosella Schweich unter der Leitung von Sensei Jutta Pfeifer (5. Dan) und Josef Beßlich (1. Dan) einen Wochenendkurs Tai Chi Chuan für Anfänger durch.

Über die Kursdauer von 8 Stunden konnten die Teilnehmer erste Einblicke ins Tai Chi Chuan (Yang Stil) erlangen. Es wurden die „Acht Ecken“, der Ablauf der 1. Form „Die Erde“ sowie Partnertechniken gelehrt. Dabei lag der Schwerpunkt darauf, das Hauptprinzip, die Weichheit – der Übende soll sich natürlich, entspannt, locker und fließend bewegen – zu vermitteln.

Die Teilnehmer äußerten sich am Ende des Trainings sehr positiv über den Kurs. Sie haben nunmehr die Möglichkeit das Erlernte im Rahmen des wöchentlichen Trainings zu vertiefen.
 

Kyu-Prüfung Föhren

Am Sonntag,14.12.2025, unterzogen sich Karate-Schüler der Dojos Schweich und Föhren der nächsthöheren  Gürtelprüfung nach den Vorgaben der Shorinji Budo Union (SBU).

Vor den Augen der Prüfer, Renshi Hermann Meisberger (6. Dan, Schweich), Renshi Robert Lentes (6. Dan, Föhren), Sensei Ferdinand Matl (6. Dan, Schweich), Sensei Jutta Pfeifer (5. Dan, Schweich), Sensei Michael Hartmann (5. Dan, Schweich), Kevin Schneider (4. Dan, Schweich) Petra Hower (3. Dan, Föhren), Carmen Kordel (2. Dan, Föhren), und Jonas Pohr (2. Dan, Föhren) mussten die Schüler ihr Können und ihre Fähigkeiten in den Disziplinen Kihon (Grundtechniken und Kombinationen aus diesen Grundtechniken), Kata (stilisierter Kampf gegen einen imaginären Gegner), ab dem Blaugurt auch im Kobudō (Handhabung alter okinawanischer Waffen – bei dieser Prüfung Bo = langer Stock und Tambo = kurzer Stock), und Kumite (Kampf gegen einen realen Gegner) unter Beweis stellen.

Die folgenden Mitglieder der Abt Karate des TuS Mosella Schweich legten erfolgreich ihre Prüfungen ab:

zum Weiß-Gelb (6. Kyu-Ho):

  • Maeiar Alali
  • Yassan Alali
  • Andrij Kara
  • Salma Mouh
  • Lorenz Schüring
  • Ole Steinmill

zum Gelbgurt (6. Kyu):

  • Lia Breit
  • David Christ
  • Hanna Follmann
  • Tom Friess
  • Nora Jonas
  • Philip Kempen
  • Robin Kempen
  • Anastasia Stein
  • Fabian Thon
  • Anna Josefine Zub
  • Dimitrij Zub

zum Grüngurt (5. Kyu):

  • Felix Löhr

zum Blaugurt (4. Kyu):

  • Michael Santos
  • Sebastian Zesewitz

zum Braungurt (3. Kyu):

  • Siegfried Loch

Allen Karateka einen herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!

Die erfolgreichen Karateka mit (im Hintergrund) den Prüfern

Besuch des Nikolaus

Kurz vor dem Ende des Trainings der Kinder und Jugendlichen am Dienstag, 09. Dezember, erhielt das Dojo überraschenden Besuch von Nikolaus und seinem düsteren Begleiter, Knecht Ruprecht..

Bevor die beiden ihre Geschenke verteilten, erwartete Nikolaus jedoch von den Karateka einen Beweis ihrer Fähigkeiten in Form einer Kata. Der – unwiderstehlichen! – Bitte kamen die Kinder gerne nach..

Antwort auf die Frage einer jungen Dame, ob er denn auch Karate könne, demonstrierte Nikolaus seine Fähigkeiten in Form einer von von ihm selbst entwickelten Kata, deren Feinheiten selbst die erfahrenen Trainer erstaunte.

Zum Abschied erhielten die Kinder einen Schokoladen-Nikolaus mit der Ermahnung, diesen nicht schon vor dem Abendbrot zu genießen.

Karate Trainingswochenende Echternach

Wie in den letzten Jahren führten die Abteilungen Karate des TuS Mosella Schweich und des SV Föhren am Wochenende 14. – 16.11.2025 ihr gemeinsames Trainingswochenende, dieses Jahr in der Jugendherberge Echternach, durch.

Teilnehmer der Abt. Karate TuS Mosella Schweich

Am Freitagnachmittag wurden Grundtechniken (Kihon) und Kata (Kampf gegen einen imaginären Gegner mit dem Tambo (Kurzstock) und dem Bo (Langstock) eingehend geübt.Am Samstag – wie auch am Sonntag – beteiligten sich alle Teilnehmer noch vor dem Frühstück unter Leitung von Sensei Jutta Pfeifer (Dojo Schweich) an einer Stunde Tai Chi Chuan, um Körper und Geist auf die nachfolgenden Karateunterrichte einzustimmen.

Tai Chi Chuan

Am Samstagvormittag wurden zunächst mit Partnern Angriffe und Abwehr intensiv trainiert. Ziel war hierbei, Verteidigungstechniken drillmäßig zu üben, um (für den Fall eines realen Angriffs) die Bewegungsabläufe zu automatisieren.

Anschließend erlernten die Farbgurte eine neue Kata, die Schwarzgurte konzentrierten sich auf die Feinheiten der bereits erlernten Kata.

Am Samstagnachmittag wurden zunächst die zuvor erlernten Kata noch einmal wiederholt. Im Anschluss unterwies Sensei Hermann Meisberger (Dojo Schweich) die Teilnehmer in einfachen, gerade deswegen aber wirkungsvollen Techniken der Selbstverteidigung.

Selbsteverteidigung

Zum Abschluss dieser Trainingseinheit mussten die Karateka ihre Kondition wie auch ihr Reaktionsvermögen beim Kumite mit wechselnden Partnern „an der Wand“ (keine Ausweichmöglichkeit !) beweisen.

Am Sonntagvormittag standen unter Leitung von Sensei Robert Lentes (Dojo Föhren) noch einmal die Grundtechniken mit dem Bo auf dem Programm, wobei dieses Mal mit einem Partner geübt wurde, um die Genauigkeit der Handhabung des Bo wie auch die Wirkung eines Angriffs einschätzen zu können.

Bo Partnertechniken

Den Abschluss des Trainings bildeten dann Zweikämpfe mit gepolsterten Bo´s, die allen Teilnehmern ein Höchstmaß an Kondition und Konzentration abverlangten.

Bo Kumite

Alle Karateka äußerten sich am Ende positiv über das Training, das für einige Neues, für andere bisher unbekannte Aspekte für das künftige Training beinhaltete.

Ein Termin für das Trainingswochenende im nächsten Jahr ist bereits ins Auge gefasst.

Bundeslehrgang der Shorinji Budo Union in Schweich

Am Samstag, 06.09.2025, fand der alljährliche Bundeslehrgang der Shorinji Budo Union Deutschland e.V. (SBU) statt. Rund 60 Karateka aus den Dojos Bergen-Enkheim, Föhren, Schweich, Trier und Zerf trafen sich in Schweich, um unter der Leitung von Sensei Axel Roth ihre Kenntnisse zu vertiefen und ihre Fähigkeiten zu erweitern.

Teilnehmer der Abt. Karate des TuS Mosella

Eine besondere Ehrung erfuhr Sensei Axel Roth: ihm wurde durch Sensei Gisela Marsh auf Beschluss des Präsidiums der SBU der 8. Dan und gleichzeitig der Titel „Hanshi“ – dieser Titel bedeutet so viel wie Vorbild / vollständiger Meister, er weist auf umfangreiches Wissen über die Kampfkünste und die Integrität des Inhabers hin – verliehen.

Das darauf folgende Training begann mit den Grundtechniken (Kihon), wobei besonderer Wert auf Stellung, Körperhaltung und präzise Ausführung der Hand- und Fußtechniken gelegt wurde.

Anschließend wurde mit Partnern Angriffe und die entsprechenden Abwehr- und Kontertechniken geübt. Ziel dieser Übungen waren das Erkennen der Angriffstechnik, die schnelle Reaktion mit einer geeigneten Abwehr und einem Gegenangriff auf die verwundbaren Stellen des Gegners / Partners. Zudem lernten die Karateka hierbei, die in den Kata in verschlüsselter Form enthaltenen Techniken in der Realität anzuwenden.

Am Nachmittag wurden, abhängig von den jeweiligen Gürtelgraden, intensiv Kata – der Kampf gegen einen imaginären Gegner – geübt. Schwerpunkt bei der Ausführung der Kata war das korrekte Umsetzen der zuvor bei den Grundtechniken erlernten Aspekte. Die Senseis / Trainer leisteten hierbei tatkräftige Unterstützung und gingen detailliert auch auf besondere Merkmale der jeweiligen Kata ein.

Im Anschluss an den Lehrgang quittierten etliche Karateka in den WhatsApp-Gruppen die Intensität und die Ausführlichkeit dieses Trainings mit 👍

Alle Teilnehmer
Renshis
Senseis